UNVERZICHTBAR

WAS ERGAS KANN ...

Die Natur hat uns einen unglaublich vielseitigen und wertvollen Rohstoff geschenkt: Erdgas treibt die Wirtschaft an, erzeugt Strom, heizt Wohnungen, kocht Speisen und fährt sogar Auto. Mehr als ein Drittel des Gasverbrauchs (38 %) in Österreich entfällt derzeit auf den produzierenden Bereich, der Erdgas zur Erzeugung von Prozesswärme oder als Rohstoff in der Produktion verwendet.

Ein weiteres Drittel (37 %) nimmt die Strom- und Fernwärmeproduktion ein, den Rest teilen sich Haushalte, Landwirtschaft, Verkehr und sonstige Konsumenten.

Erdgaslieferungen nach Verbrauchsgruppen

EIN PARTNER FÜR DIE ZUKUNFT

2009 entfielen knapp 25 % des Energieverbrauchs in der EU-27 auf Erdgas, doch sorgen einige Faktoren dafür, dass es in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird: zum Beispiel der steigende Einsatz von erneuerbarer Energie.

Das klingt paradox, doch scheint die Sonne nicht immer, der Wind bläst noch unvorhersehbarer. Um eine gleichmäßige Energieversorgung zu sichern, benötigen wir einen Ausgleich für diese Schwankungen – abgesehen davon, dass es nicht genügend solche Energie gibt. Was gebraucht wird, ist ein verlässlicher und jederzeit verfügbarer Rohstoff. Erdgas und Erneuerbare sind kein Gegensatz, sondern notwendige Partner.

AUSSTEIGEN MIT ERDGAS

Einspringen wird natürliches Gas auch, wenn Staaten sich von der riskanten Atomtechnologie verabschieden. Beispielsweise soll in Deutschland im Jahr 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen. Die deutsche Bundesregierung hält daher zusätzlich zum Erneuerbaren-Ausbau den Zubau von fossilen Kraftwerken für erforderlich. Dabei kommen noch mehr Kohlekraftwerke angesichts der Klimaziele nicht in Frage.

International wird der Anteil von Erdgas an der Energieproduktion aus fossilen Rohstoffen gerade wegen seiner ökologischen Überlegenheit steigen.