BRENNWERTHEIZUNG

Gas-Brennwertheizungen zählen zu den preisgünstigsten, sparsamsten und technisch ausgereiftesten Heizsystemen. Bei älteren Heizungen geht ein Großteil der Wärme, also Energie, über die Heizungsabgase (ca. 150 Grad Celsius heiß) durch den Schornstein verloren. Eine moderne Brennwertheizung nutzt diese Wärme, um zusätzliche Heizenergie für die Heizung zu gewinnen.

Wer ein altes Gerät mit schlechten Wirkungsgraden von etwa 65 Prozent betreibt, verschwendet viel Energie. Hier bringt eine neue Gas-Brennwertheizung bis zu 35 Prozent Energieeinsparung. In Kombination mit Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung können mit einem neuen Brennwertkessel sogar bis zu 55 Prozent eingespart werden.

CO2 Emissionen verschiedener Heizsysteme

DAS FUNKTIONSPRINZIP BRENNWERTTECHNIK

Die meisten Heizungen nutzen Brennstoffe zum Erwärmen des Wassers. Hierbei entsteht eine Menge Abgas. Was jedoch früher bei den konventionellen Heizungen als „heiße Luft“ nicht weiter beachtet wurde, steht heute im Zentrum einer der effizientesten Heiztechniken: der Brennwerttechnik. Sie macht es Ihnen möglich, bis zu 35 % Energie einzusparen – durch einen einfachen, kleinen Trick:

 

Stellen Sie sich einen großen Kochtopf mit kochendem Wasser vor. Ohne Deckel verdampft das ganze Wasser. Legen Sie den Deckel wieder auf den Topf, kondensiert das Wasser daran und tropft in den Topf zurück. Es geht also keine Energie verloren. So in etwa funktioniert auch Brennwerttechnik. Bei älteren Heizungen geht ein Großteil der Wärme, also Energie, durch den Schornstein verloren. Die Heizungsabgase sind ca. 150 Grad Celsius heiß.

 

Moderne Brennwerttechnik ist für die Heizung so etwas wie der Topfdeckel. Die Wärme, die in den Abgasen enthalten ist, wird in einem Wärmetauscher zu Wasserdampf kondensiert, um so zusätzliche Energie für die Heizung zu gewinnen. Die Abgase, die dann noch aus dem Schornstein kommen, sind nur noch ca. 40 Grad Celsius warm.